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13.06.2017

GSK Update: Gesetzentwurf zum Mieterstrom

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Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Förderung von Mieterstrom aus Solaranlagen beschlossen, den der Deutsche Bundestag noch vor der Bundestagswahl am 27. September 2017 verabschieden soll. Ziel des Gesetzes ist es, Mieter unmittelbarer an der Energiewende zu beteiligen und den Zubau von Solaranlagen zu steigern.

Bislang sind Mieterstrommodelle nur selten wirtschaftlich, auch wenn im Vergleich zum Strombezug aus dem Netz etwa Netzentgelte, Stromsteuer und Konzessionsabgaben nicht anfallen. Deshalb soll Mieterstrom aus Solaranlagen zukünftig neben einer EEG-Förderung auch einen Mieterstromzuschlag erhalten, der abhängig von der Anlagengröße zwischen 2,21 und 3,81 Cent pro Kilowattstunde beträgt. So sollen Projektrenditen von 5 bis 7% erreicht werden.

In unserem aktuellen GSK Update erläutern wir die Voraussetzungen und den Umfang der geplanten Mieterstromförderung. Außerdem geben wir einen Überblick über die umfangreichen Vorgaben zu den Mieterstromverträgen, die eine freie Entscheidung des Mieters für oder gegen den Bezug von Mieterstrom gewährleisten sollen. Abschließend erklären wir die steuerrechtlichen Auswirkungen auf geschlossene und offene Immobilienfonds.


Ansprechpartner GSK Stockmann:
Dr. Stefan Geiger
Dr. Petra Eckl