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News

04.04.2017

GSK Newsletter: MiFID II – Inducements und Kostentransparenz

Zehn Jahre nach Verabschiedung der MiFID-Richtlinie im April 2004 hat der Europäische Gesetzgeber mit der zweiten Finanzmarktrichtlinie 2014/65/EU („MiFID II“) ein grundlegend überarbeitetes Regelwerk erlassen. Mit dem am 21. Dezember 2016 veröffentlichten Regierungsentwurf eines 2. Finanzmarktnovellierungsgesetzes („2. FiMaNoG“) nimmt die Umsetzung von MiFID II und weiterer delegierter Rechtsakte mittlerweile konkrete Formen an. Diese sind mit Wirkung zum 3. Januar 2018 durch die Finanzmarktteilnehmer zu beachten.

Die MiFID II stellt das regulatorische Rahmenwerk für Wertpapierdienstleistungen in Europa dar. Sie führt zu einer stärkeren europaweiten Harmonisierung und setzt hohe Standards für den Anlegerschutz. Ein wesentlicher Bestandteil dessen sind Vorgaben hinsichtlich der Zulässigkeit von Zuwendungen und Kostentransparenz.

Im Interesse und zum Schutz der Anleger werden zukünftig Wertpapierdienstleistungsunternehmen deutlich höhere Anforderungen an die Qualitätsverbesserung ihrer Dienstleistungen zu berücksichtigen haben, um Zuwendungen, d.h. insbesondere Provisionszahlungen durch Dritte, vereinnahmen zu dürfen bzw. Provisionszahlungen an Dritte gewähren zu dürfen.

Zudem verschärfen sich die diesbezüglichen Offenlegungspflichten deutlich. Es ist insoweit mit erheblichen Auswirkungen auf bestehende Vergütungsmodelle zu rechnen, die jegliche von der MiFID II erfasste Finanzinstrumente und ihren Vertrieb auf Primär- oder Sekundärmärkten betreffen.

Erfahren Sie mehr in unserem aktuellen GSK Newsletter, welcher Ihnen als Download zur Verfügung steht.

Ansprechpartner GSK Stockmann:
Dr. Markus Escher
Moritz Gerstmayr, LL.M.
Philippe Lorenz
Lisa Watermann
Sarah Zech