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25.06.2018

GSK Update: Grunderwerbsteuer - Verschärfung bei Share Deals

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GSK Update GrunderwerbsteuerPDF, 229 K

Der Beschluss der Finanzminister der Länder auf der Finanzministerkonferenz vom 21. Juni 2018 sowie die daraus resultierende geplante Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes wird Auswirkungen auf Grundstückstransaktionen im Rahmen von Share Deal-Transaktionen haben. Die folgenden maßgeblichen Änderungen des Grunderwerbsteuergesetzes wurden beschlossen:

  • Die Absenkung der grunderwerbsteuerrelevanten Beteiligungsgrenze von 95% auf 90%.
  • Die Verlängerung der maßgeblichen (Halte-)Fristen der Gesellschaftsanteile von 5 auf 10 Jahre (oder ggf. sogar 15 Jahre).
  • Die Einführung eines Ersatztatbestandes für Kapitalgesellschaften, nachdem ein Wechsel des Gesellschafterbestands i.H.v. mindestens 90% innerhalb von zehn Jahren Grunderwerbsteuer auslöst. Dies würde dazu führen, dass der bislang gebräuchliche sog. GmbH-Club Deal, bei dem der Verkäufer gleichzeitig alle Anteile an voneinander unabhängige Co-Investoren veräußert, nicht mehr grunderwerbsteuerfrei möglich wäre.

Mögliche Betroffene (Bestandsverwalter, Projektentwickler und Investoren) sollten angedachte Share Deal-Transaktionen kurzfristig auf den Prüfstand stellen und diese ggf. vorziehen, solange noch kein förmliches Gesetzgebungsverfahren eingeleitet wurde und evtl. noch ein Vertrauensschutz bezüglich der Altregelung greift.
 
Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie in unserem aktuellen GSK Update, das Ihnen als Download zur Verfügung steht.