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News

20.09.2018

GSK Update: Geplante Ausweitung der Besteuerung von ausländischen Grundstücksgesellschaften

Bislang unterliegen Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an ausländischen Gesellschaften, d.h. Gesellschaften ohne Sitz oder Geschäftsleitung im Inland, in Deutschland nicht der Besteuerung. Dies galt auch für Grundstücksgesellschaften wie Luxemburger S.à r.l.s mit signifikantem Grundbesitz in Deutschland.

Nach einem nunmehr vorliegenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung sollen abweichend davon in Zukunft auch Gewinne aus Anteilsveräußerungen an ausländischen Gesellschaften der beschränkten Besteuerung in Deutschland unterliegen, wenn es sich um sog. Grundstücksgesellschaften handelt. Als „Grundstücksgesellschaft“ soll eine Gesellschaft gelten, wenn ihr Vermögen zu mehr als 50% aus in Deutschland belegenen Immobilien besteht.
 
Unser GSK-Update erläutert die wesentlichen Punkte der geplanten Neuregelungen.