08.11.2019

Folgen der ATAD-2-Richtlinie für Fondsstrukturen

Aufgrund der hohen Komplexität und Vielfalt der hybriden Gestaltungsszenarien ist künftig mit weniger Strukturen von der Stange zu rechnen

Die Bekämpfung des ungerechten globalen Steuerdumpings stand in den vergangenen Jahren auf der Agenda der OECD und der Europäischen Union (EU). Seit der Veröffentlichung des BEPS-Berichts (BEPS – Base Erosion and Profit Shifting) der OECD 2015 hat die EU mehrere Richtlinien erlassen – und arbeitet noch an weiteren -, um schädliche Steuerpraktiken im gemeinsamen Markt zu bekämpfen.

Die jüngsten Initiativen zur Änderung der Spielregeln sind die EU-Rats-Richtlinien 2016/1164 mit Vorschriften gegen Steuervermeidungspraktiken (ATAD 1) und die nachfolgende Änderungsrichtlinie EU 2017/952 in Bezug auf hybride Gestaltungen mit Drittländern (ATAD 2). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese beiden Richtlinien die europäischen Mitgliedstaaten verpflichten, in ihren Rechtsvorschriften Mindeststandards zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung umzusetzen.

Artikel in der Börsen-Zeitung vom 2.11.2019

Drucken


Pressekontakt:
presse@gsk.de
+49 30 203907-7763

Zurück

GSK Updates
  • 02.06.2022

    GSK Update: Arbeits- und Vergütungsrecht: Was Corporates von Banken lernen können

    Mehr lesen
  • 27.05.2022

    GSK Update: ESG für Unternehmen: Nachhaltigkeit und Vergütung kombinieren

    Mehr lesen
  • 20.05.2022

    GSK Update: „Zeitenwende“: Beschleunigter Bau von LNG-Terminals in Deutschland

    Mehr lesen
Ansprechpartner

Mathilde Ostertag

Partnerin

+352 271802-60

mathilde.ostertag@gsk-lux.com

* Partnerin und Partner: Partner im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes
   Local Partnerin und Local Partner: kein Partner im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes

   Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das geschlechtsneutrale generische Maskulinum.
   Die Angaben beziehen sich jedoch ausdrücklich auf alle Gender.
CO2 Neutral