22.09.2020

Antrag ante portas – Insolvenzantragspflicht bleibt nur teilweise ausgesetzt

Insolvenzantragspflicht bleibt bis 31.12.2020 ausgesetzt – aber nur hinsichtlich Überschuldung

Am 17. September 2020 hat der Bundestag Änderungen des ursprünglich nur bis zum 30. September 2020 geltenden COVInsAG beschlossen. Diese gelten bereits ab dem 1. Oktober 2020. Die wichtigsten neuen Regelungen im Überblick:

Die Insolvenzantragspflicht bleibt nur für überschuldete Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 ausgesetzt. Im Fall der Zahlungsunfähigkeit gilt ab dem 1. Oktober 2020 wieder die uneingeschränkte Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags. Geschäftspartner müssen bei zahlungsunfähigen Unternehmen ab dem 1. Oktober 2020 wieder mit den allgemeinen Haftungs-, Strafrechts- und Anfechtungsrisiken rechnen.

Eine kurze Analyse finden Sie in unserem aktuellen GSK Update.

Drucken


Pressekontakt:
Christine Ström
+49 30 203907-7763
presse@gsk.de

Zurück

GSK Updates
  • 14.10.2020

    GSK Update: Risiko Steuer-Meldepflicht bei Auslandsbezug

    Mehr lesen
  • 05.10.2020

    GSK Update: Tiefgreifendste Änderung des Sanierungsrechts seit über 20 Jahren geplant

    Mehr lesen
  • 24.09.2020

    GSK Update: Bundesrat billigt Regierungsentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft

    Mehr lesen
Ansprechpartner

Andreas Dimmling

Partner*

+49 89 288174-73

andreas.dimmling@gsk.de

Dr. Raoul Kreide

Local Partner*

+49 6221 4566-0

raoul.kreide@gsk.de

Sandra Krepler

Sandra Krepler, LL.M.

Associate

+49 89 288174 73

sandra.krepler@gsk.de

Jana Wollenzin

Associate

0049 6221 45660

jana.wollenzin@gsk.de

© GSK Stockmann 2020

* Partnerin und Partner: Partner im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes
   Local Partnerin und Local Partner: kein Partner im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes
CO2 Neutral